Wirtschaftlichkeit

Biogene Reststoffe werden veredelt.

Ökonomische Faktoren

Die Wirtschaflichkeit von MobiGas

Die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage unterliegt einer Mischkalkulation bestehend aus Annahmegeld für die Entsorgung der biogenen Reststoffe, der Biogasverwertung und den Erlösen, die aus dem Verkauf des Kompost generiert werden können.

Die Erlöse und die Vergütungen unterliegen länderspezifischen Gesetzgebungen und können in der Form nicht vereinheitlicht werden. Die Wirtschaftlichkeit der MobiGas Anlage wird für jede Anfrage separat und individuell erstellt. Sollte Ihr Interesse geweckt sein, nutzen Sie bitte den Fragebogen (LINK) für die Kontaktaufnahme.

  • Erlös aus der Annahme der biogenen Reststoffe
  • Biogasverwertung
    Produktion von
Der Erlös wird entweder über den Eigenbedarf oder über die Einbindung in ein Wärmenetz über Contracting-Modelle generiert.
Es gibt zwei Arten der Wärmeproduktion aus Biogas
1. Direktverwertung
Das Biogas wird in einem Gasbrenner zu thermischer Energie verwertet
2. Auskopplung der Abwärme des Motors bei der Verstromung
(Kraft –Wärme-Kopplung KWK)
Mit einer Absorptionskältemaschine kann die thermische Energie in einem weiteren Konversionsschritt zu Kälte umgewandelt werden und zur Klimatisierung genutzt werden.
In Österreich und Deutschland gibt es eine bonifizierte Vergütung für die Produktion von Ökostrom gemäß Ökostromgesetz[1] (in Österreich) und dem erneuerbaren Energien Gesetz EEG[2] (Deutschland). Alternativ kann die elektrische Energie ebenso direkt an der Strombörse angeboten werden wie auch als Eigenstrom im eigenen Betrieb verwertet werden.
- Treibstoff
- Einspeisung in das Erdgasnetz
Der produzierte Kompost ist ein hochwertiges Produkt das zur Humus-Düngung in der Landwirtschaft, im ökologischen Landbau eingesetzt und abgesackt als Qualitätserde vertrieben werden kann.




Beispielrechnung

Die Wirtschaflichkeit von MobiGas [3]

Der pro Kopf Biomüll Anfall in Österreich beträgt pro Jahr 109 kg. Der durchschnittliche Biogasertrag pro Tonne Biomüll liegt je nach Zusammensetzung zwischen 80 und 100 m³/t mit einer Gasqualität von ca. 60% Methan.

Der Müllabfall einer Stadt mit 15.000 Einwohnern beträgt durchschnittlich 1.635 Jahrestonnen. Dies entspricht einem Energieinhalt zwischen 627.840 bis 784.800 kWh.

Energieversorgung:[4]

Ein vier Personenhaushalt benötigt im Schnitt 4,21 MWh pro Jahr elektrische und 25 mWh thermische Energie. Mit einer Kraftwärmekopplung können zwischen 56 und 70 Haushalte mit elektrischer und zwischen 16 und 20 Haushalte mit Wärme versorgt werden.

Durch die Substitution von fossilen Energieträgern können jährlich zwischen 221 und 276 Tonnen CO2 eingespart werden.

Erlöse pro Jahr:
Erlös aus der Annahme der biogenen Reststoffe 49.050.- €
Erlös 30 € / Tonne Biomüll  
Biogasverwertung 50.620.- € bis 63.275.- €
Erlös Ökostrom 16,5 €cent / kWh el.  
Erlös Wärmeverkauf 3 €cent / kWh therm.  
Erlöse aus dem Kompostverkauf 8.175.- €
Erlös Kompostverkauf 10 € pro Tonne  
Jährliche Erlöse gesamt 107.845.- € bis 120.500.- €
Ökologische und umweltrelevante Faktoren
  • CO2-Einsparung
  • Reduktion der Geruchsbelästigung
Gesetzliche Vorgaben

Kreislaufwirtschaftsgesetz
- Österreich
  Als Gesetz noch nicht umgesetzt, darum Verlinkung zum Kreislaufpaket der EU
- Deutschland
  bereits Gesetz